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senkt, wenn sie nicht begossen wird. Eilig befahl sie einem Knechte, den Kahn loszuketten, holte ein Fäßchen Meth, ein langes Brot und einen Schinken aus der Vorrathskam- mer, versuchte, ob es ihr möglich sei, das Alles eine Strecke fortzuschleppen, und ließ sich möglichst schnell hinüberrudern, so viel der Knecht dagegen einzuwenden hatte. Fast erlie­gend unter ihrer Last, erreichte sie den schmachtenden Riesen zu rechter Zeit, der schnell das Faßchen an den Mund setzte, es in einem Zuge leerte, Brot und Schinken in 5 Minu­ten versreiste, und sich nun mit einem dankbaren Blick zu der unerschrocknen Spenderin wandte:Du bist ein wackres Mädchen, Anna Susanna, verdientest, größer zu sein. Run werde ich siegen, und Dir verdanke ich es. Mache setzt, daß Du fortkömmst, so schnell es angeht, da kommt schon der Mond herauf, unser Waffenstillstand ist gleich zu Ende. Morgen komme ich zu Euch, um Dir zu danken." Leicht wie ein Reh entfloh Anna Susanna. Kaum war sie auf dem Wasser, so dröhnte schon die Lust von schweren Schlä- gen. Noch zwei Stunden währte der Kampf, länger ver­mochte der durstende Bubu dem gestärkten Ododro nicht zu widersteh». Bubu war verhaßt, weil er seine kleinen Nach­barn nur verächtlich behandelte, darum fand sich Niemand, der ihm eine Erfrischung zugetragen hätte. Als es am an­dern Tage bekannt wurde, daß Bubu todt auf dem Kampf­felde läge, waren Menschen und Thiere froh, ihn loö zu sein, und man beeilte sich, einen großen Sandhugel