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über «hm aufzuschaufeln, welches Riefengrab noch heute zu schauen ist.
Ododro war so erschöpft, daß er kaum Helm zu gehen vermochte. Gut war'S, daß er dabei durcho Wasser mußte, denn er war ganz blutrünstig und zerquetscht, schlief aber trotz dem gleich ein und erwachte erst am andern Nachmittage. 'Alle Knochen thaten ihm weh, noch mebr schmerzte ihn sein leerer Magen, den er vor alle» Dingen zu füllen begann. Dieses Geschäft erinnerte ihn an Anna Susann», auf deren Wohl er ein ziemlich großes Faß leerte, was ihn in einen äußerst behaglichen Zustand versetzte. Er überlegte, was weiter zu thun wäre, holte seine schönsten Kleider auü dem Schranke, zog sie schmunzelnd an und ging zum Herrn von Althagen. Anna Susann« war eben beschäftigt, ihrem Pater Beöperbrot zu bereiten, als Ododro hereinschob, gleich vor ihr niederkniete, so daß sie nicht gar zu hoch an ihm aufzublicken hatte, ihre Hand ergriff und sprach: „Anna Susann«, Du hast mir gestern einen großen Dienst geleistet, Du bist mir gewiß gut, wie ich Dir gut bin. Du bist zwar sehr klein, aber Du hast Muth und Kraft, wie keine Große. Darum, wenn Du eö zufrieden bist, möchte ich gern Deinen Vater bitten, daß wir unö hei- rathen dürften." — Anna Susanna besann sich ein Weilchen, dann antwortete sie: „Ododro, es ist wahr, Du bist eigentlich viel zu groß für mich, allein ich fürchte mich nicht vor Dir; Du bist fa immer gut gegen mich gewesen, und
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