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wenn der Vater eS erlaubt, so ist mir'S ganz recht." — Der Vater erlaubte eS sehr gern, und bald wurde die ganze Nachbarschaft zur Hochzeit von Fräulein Anna Susann» von Althagen mit dem Freiherrn Ododro eingeladen. Die Braut sah gar lieblich auö und trug einen reizenden Kranz von weißem blühenden Haidekraut im Haar. Damals gab es noch keinen Myrthen im Lande, und dieser Kranz war just eben so zart.
Der große Ododro und seine kleine Frau lebten sehr glücklich zusammen und waren immer froh und heiter. Sie waren aber auch niemals müßig, dafür sorgte die thätige Anna Susann«. Die Besitzungen deü Riesen Bubu und der Kampfplatz waren dem Sieger zugefallen, und hatten durch den Riesenkampf eine ganz andre Gestalt bekommen. Die erbitterten Riesen hatten mit Armen und Beinen und großen Baumstämmen den Sand so tief aufgewühlt, daß von einer Fläche nicht mehr die Rede war. Berge und Thäler waren entstanden, wenigstens erklärte Anna Susanns sie dafür, obgleich Ododro mit seinen langen Beinen spottend über diese Maulwurföhügel — wie er sie nannte — fortstieg. Er war aber ganz mit ihrem Plane einverstanden, diesen großen Strich Landes zu bewalden, da er zur Feldwirthschast viel zu schlecht schien. Seine mächtigen Hände pflanzten jetzt Tag für Tag Eichen und Buchen, während Anna Susanna den Knechten Anweisung gab, Kienäpsel zu säen. Zuweilen mußte Frau Anna längere

