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Zeit zu Hause bleiben, denn ,hr Hausstand wuchs immer mehr, und sie sorgte treulich für die Pflege und Erziehung ihrer vielen Kinder, von denen leider kein einziges die Größe ihres Vaters zu erreichen versprach. Dann bereitete Odvdro jedesmal eine kleine Ueberraschung vor: bald grub er in einem Thale einen Teich aus und trug Wasser und Fische hinein, bald leitete er einen Bach durch eine Schlucht, oder erhöhte einen Berg und bepflanzte ihn besonders schön, auch ebnete er Pfade, damit seine kleine Frau bequem hin­auf steigen könne. Nach 30 Jahren sah die Herrschaft schon recht lustig grün aus, und seine Söhne bauten sich dort Wohnungen. Nach Frau Anna'ö Rath theilte d§r alternde Riese später seine Ländereien in mehrere Theile, übergab sie seinen Kindern, und zog sich mit seiner Frau nach Neuenhagen zurück.

Seine Nachkommen, die Bewohner jener Hügel und Thäler, nannten sich die Freien im Walde. Sie waren hochgeachtet und auch ihr Wohlstand nahm immer zu. Ei­ner von ihnen, der im Kriege dem Kaiser wichtige Dienste geleistet hatte, wurde dafür in den Fürstenstand erhoben. Anna Susanna'S Brautkranz war schon lange daö Wappen der Freien im Walde gewesen, daher kam eS, daß, als der neue Fürst, Erich der Iste, bei seinem Schwager, dem Gnv- menfürsten, eine Krone bestellte, dieser jenes Kunstwerk, den goldncnWaideblüthenkranz, anfertigen ließ. Natürlich war diese Krone schon ziemlich alt zu der Zeit, alö unser klei-