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zeö Beet der schönsten englischen Erdbeeren in voller Reife — denken Sie nur, in jetziger Jahreszeit! — und hörte, wie der Lord befahl, sie heut zu pflücken und auf die Mittagstafel der Fürstin zu schicken. Sie wissen, wie außerordentlich gern die Fürstin Erdbeeren ißt und begreifen, wie sehr sie dem Lord diese Aufmerksamkeit danken wird. Ich glaube, Euer Gnaden lieben diese Früchte auch; wenn Sie sich nun entschlössen, mich jetzt sogleich zu begleiten, so könnten Sie dem Lord einen tüchtigen Aerger bereiten und zugleich sich selbst keinen kleinen Genuß." — Der Graf war immer freundlicher geworden, rieb sich die Hände und zog die genauesten Erkundigungen ein, wie man hingelange, und ob der Gärtner nicht jetzt schon bri den Erdbeeren besckäf- tigt sein könne? Kohlraup legte sein Gesicht in wunderliche Falten, meinte, darüber könne der Herr Graf vollkommen ruhig sein, das Beet läge in einem entfernten Theil des Gartens, der an den Wald stieße, und er wisse, der Gärtner sei Morgens so sehr mit den Treibhäusern beschäftigt, daß er vor 12 Uhr unmöglich die Erdbeeren pflücken könne. „Einen Gehülfen," fügte er hinzu, „darf er aber nicht darnach schicken; der Lord hat eo ihm selbst aufgetragen, und sieht strenge aus die Befolgung seiner Befehle."
Der Graf schellte nochmals, erfuhr, Lord Ginster schlafe noch, und machte sich nun eilig mit Kohlrauv auf den Weg, recht boöhast lächelnd. Er war daraus vorbereitet, sich durch den wilden Wald Bahn zu brechen, um unbemerkt zene schad-

