33

web, hole Deine beiden größten und dichtesten Mantel und Kappen, ich brauche sie für meine Freunde." Spinnweb kratzte sich hinter den Ohren.Werde ich sie auch wieder- kriegen, Mr. Puck?"Nur, wenn Du uns bis an Ort und Stelle begleitest. Motte, geh flink zu Frau Libelle, und leihe mir zwei Paar von-ihren größten und festesten Flügeln."Wenn'S eilig fein soll, Mr. Puck, so will ich lieber zu Frau Schmetterling gehn, die wohnt hier ganz nah und hat größere Flügel." So, das wäre eine hübsche Geschichte, die ist ja des Raupgrafen Base und hätte mor­gen früh nichts Eiligeres zu thun, als Alles zu verrathen. Nur fort, Du Naseweis!" '

Lord Ginster war unterdeß in halber Verzweiflung. Es hatte stark gethaut, und feine Braut trug weiße Atlaß- schuhe, auch war sie ganz erschöpft. Er breitete seinen Mantel über einen Baumstumpf zur Erde hin, ließ sie sich setzen und wickelte ihre erstarrten Füße hinein. Unruhvoll blickte er nach allen Seiten, so weit die Dunkelheit es zu­ließ, doch Puck ließ sich nicht sehen und hören.Wie, wenn das wahr wäre, waö man von der Unzuverlässigkeit dieses Elfen erzählt, wenn wir umsonst hier warteten?" ES war gerade Neumond, eine Zeit, wo Puck die meisten Streiche verüben soll. Ginster war ganz beschämt über diese Ge- danken, als Puck endlich kam, und mit ihm Spinnweb und Motte. Hätte Ginster gewußt, wo die Reise hingehen sollte, er wäre nicht so übergeströmt in Dank und Freude, ^««i im Wald«. 3