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Dein Bruder nicht wieder bei uns. Der arme kleine BrMv! Der könnte jetzt Dein Beschützer sein. Er wird aber kom­men. Irgend eine wohlthätige Waldfee oder Waffernire hat sich seiner angenommen. Wenn ich auf meinen einsa­me» Spazierritten um den Knaben klagte, habe ich oft die freundlichen Worte gehört:ich sorge fürü Kind, bin treu gesinnt." Noch heute vernahm ich diesen Trost. Ich habe mir oft überlegt, daß mancher von den Waldbächen, die meine Herrschaft BeausilS durchströmten, später der Mosel und so dem Rheine zufließen mag, und alle Quellen und Bäche hier um Steinwalde eilen der Lahn zu, und diese ebenfalls dem Rhein. Gewiß sind alle diese Nixen be- kannt und thun einander gern etwas zu Gefallen. Ich habe darum noch immer nicht aufgegeben, daß klein Bruno einmal angeschwommen kömmt; sind mir doch so oft die Laute jener tröstenden Stimme zugetragen worden. Um die Nixen mir günstig zu stimmen, habe ich stets auf die Ufer meiner Bäche und Quellen besondere Sorgfalt ver­wandt, und meinen Vasallen verboten, Fische zu fangen. AnS diesem Grunde, mein Kind, hast Du noch nie Fische gegessen. Setze Dich nun hin, liebe Blanche, und schreibe an meinen Nachbar und Freund, den Grafen Berg, der soll Dein Bormund und Beschützer sein, bis Bruno konimt. Blanche hatte die ganze Zeit über bitterlich geweint, jetzt warf sie sich dem Vater zu Füßen und rief:O lieber Vater, gieb mir keinen Vormund! Ich kann den Grafen