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gegangen war. Excellenz Misi von katte de Velours so ließ sie jetzt sich nennen ging aufrecht einher, trug lange Schleppkleider, Hauben mit Strichen oder einen Schleier auf dem Kopf, und stets weiße Glacehandschuhe. Daö ganze Burggesinde verneigte sich tief vor der kleinen Figur und gehorchte den Befehlen ihrer hohen, sanftklin­genden Stimme. Dame Parfaite war gleich fortgeschickt, und dafür zwei französische Kammermädchen angenommen worden, die eine für die junge Gräfin, die andere für Ex­cellenz Misia. Misia machte nach und nach der Gräsin begreiflich, daß sie nicht länger über Alles zu gebieten habe, sobald der Bruder zurückkäme, und brachte sie dahin, ihren Namen zu verdeutschen, wie sie es nannte. In der ganzen Gegend sprachen die Leute ihren Namen Bovist auS; so schrieb ihn die Gräsin fortan, und Misia meinte, daö werde einstenö Bruno'ö Nachforschungen sehr erschweren. Auch wurden allmählich sämmtliche alte Dienstleute fortgeschickt und durch neue unbekannte ersetzt. Die Gräfin hatte große Lust, noch eine Neuerung einzuführen, das Fischessen, worauf sie sehr neugierig war; allein Excellenz Misia gar nicht gern Fische, und meinte daher, die Gräfin sei der Erin­nerung an ihren Vater schuldig, hierin seinem Willen nach­zuleben; überdem sei die Feindschaft der Nixen zu fürchten, sie konnten aus Rache den kleinen Bruno aufsuchen.

Wo war denn aber der kleine Bruno geblieben? Alö er damals von der Wasserlinie getragen einhcrschwamm,