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gcS, als es nach einem Regen auf Hof und Straße zu schmutzig für sie war, und die Mutter in der Küche zu be­schäftigt, um Lehnchenü Fragen stets zu beantworten, siel es ihr ei», den Vater zu besuchen; sie lies zur Gartenthür, lehnte sich daran und sie ging auf. Gerade aus führte ein langer, langer Gang; Lehnchen hielt ihre Puppe an die Erde, fragte:Püppchen, willst Du mal hier laufen?" und sing a», mit ihr in den Garten hinein zu gehen. Ein Paar Nachbarskinder gingen am Straßeuzaun vorüber und riefen ihr zu:Lehnchen, geh nicht hinein!" Aber Lehnchen hörte sie nicht und lief vorwärts, besah sich Alles genau, sang der Puppe was vor und war höchst vergnügt. So weit war sie nie gekommen, und sie wollte auch gewiß nicht eher um­kehren, bis sie ganz am Ende wäre, denn die Mutter hatte doch noch lange zu thun, und sie wollte den Vater nach Vielem fragen.

Was ihr rechte» Spaß machte, das waren die vielen Maulwurföhugel; sie setzte ihr Püppchen auf den größten, den sie nur finden konnte, aber Püppchen fiel immer wie­der um. Da kniete Lehnchen auf die weiche Erde, lehnte sich mit ihrer ganzen Schwere über den Hügel, und wollte Püppchen fest Hineindrücken. Zu ihrem großen Schreck gab die Erde nach, sie fiel in ein tiefeü Loch, und je mehr sie tchrie und mit Händen und Füßen arbeitete, um herauszu­kommen, je tiefer sank sie in die Erde, gewiß 50 Ellen tief. Endlich fühlte sie, daß sie auf festem Grunde lag, und daß Arei im Walde. -