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auf Lehnchen aufzupassen, die mit ihrer Puppe aus der Küche lief, bald auf den Hof, bald auf die Straße, bald in den Garten. Ihrer Mutter Küche führte auf den Hof, nnd aus diesem kam man in einen recht freundlichen Blu­mengarten, wo die Familie Sonntag Nachmittags saß und mit den Nachbarn plauderte. In diesen Garten, der seit­wärts vom Hause lag und bis zur Straße reichte, durfte Lehnchen immer gehen, denn er war sehr klein, und die Nachbarn konnten aus der Straße sehen, was darin vor­ging. Das Häuschen, der Hof und dieser kleine Garten gehörten dem Vater Franz, dahinter lag aber noch ein sehr weitläufiger Gemüsegarten, den hatte er gepachtet. Aus dem Blumengärtchen führte eine Thür nach dem Gemüse­garten, der so groß war, daß man ihn kaum Garten nen­nen konnte. Hier zog Vater Franz jegliche Art von Ge­müse und Küchenpflanzen, die nur in dem Boden gedeihen wollten. In fruchtbaren Jahren brachte sein Gemüseland ihm so viel ein, daß er einen hübschen Thaler Geld übrig behielt, nachdem er seine hohePacht bezahlt hatte; in schlech­ten Jahren mußte er dagegen viel von diesen Ersparnissen zulegen, kurz er wurde nicht reicher.

Diese Thür wurde wegen Lehnchen verschlossen gehal­ten. Freilich arbeitete der Vater darin, der Garten war aber, wie gesagt, sehr groß nnd wegen der vielen Obst- bäume und Bohnenstangen nicht zu übersehen. Lehnchen fand es im Blumengärtchen sehr langweilig, und eines Ta-