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Wnrzelmännchen," rief sie, sobald sie ihn begrüßt hatte,ich weiß fetzt, was ich am allerliebsten wünsche." Was denn, liebes Lehnchcn?"Daß meine Eltern und ich immer so blieben, wie wir fetzt sind. Ich könnte es nicht mit ansehen, wenn Vater und Mutter so alt und schwach würden, wie die armen Leute, die heut mit unö gegessen haben, und ich mag niemals groß werden, sonst könnte ich ja nicht mehr zu Dir kommen." Wurzelkönig dachte eine lange Zeit nach, endlich sprach er:Es wird gehen. Ich kann zwar das Leben Deiner Eltern um kei­nen Tag verlängern, ich will Dir aber einen Saft geben, den schütte morgen früh in ihren Kaffee. Er wird sie so stärken, daß sie bis an ihr Lebensende so rüstig und munter bleiben sollen, wie sie fetzt sind." Darauf ging er nach seinem Schreibtische, nahm aus einem geheimen Fache eine schwärzliche Wurzel, schnitt ein Stück ab, und hieß Lehn- chen es verschlucken.Du wirst nun immer so klein blei­ben, wie Du fetzt bist," sprach er und küßte sie gerührt, möchtest Du es nie bereuen."

Lehnchen kam ganz glücklich zu ihren Eltern zurück, die es gern geschehen ließen, daß sie Wurzelkönigs Tränkchen in ihren Kaffee goß, der ihnen deswegen nicht minder gut schmeckte. Seine Wirksamkeit bewährte sich. Vierzig Jahre gingen an ihnen vorüber, ohne daß sie im geringsten alter­ten, während alle ihre Nachbarn krank und elend wurden. Dagegen wuchsen deren Kinder heran, arbeiteten für ihre

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