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ehe Regina es wagte, ihrer Freundin zu sagen, nun müsse sie wieder für Mann und Kinder sorgen. „O liebe Re- gina," sprach Vehnchen und trocknete ihre Thränen, „zieh mit Allen hieher, dies Haus soll Euch gehören!" — Regina verstand nicht ganz, was Lehnchen meinte, aber schon am folgenden Tage zog sie mit ihrer kleinen Habe und ihren vielen Kindern in LehnchenS Haus. l'ehnchen empfing sie unter Thränen lächelnd, übergab ihr alle Schlüssel, umarmte sie, schüttelte dem Manne die.Hand und küßte alle Kinder. Darauf schritt sie langsam dem Garten zu, und Regina hielt ihre Kinder zurück, um l'chnchen allein zu las- sen. Lehnchcn kam nicht auö dem Garten zurück, sie war und blieb verschwunden, trotz der ernstlichsten Nachforschungen, die Regina, ihr Mann und die ganze Nachbar- schaft anstellten.
s'ehnchen war zum Wurzelkönig gegangen. „Nun bleibe ich immer bei Dir," schloß sie, nachdem sie ihm von der Krankheit und dem Tode ihrer theueren Eltern erzählt hatte. Wurzelkönig war ganz außer sich vor Freuden. Er ließ gleich einpacken und anspannen, und reiste mit l'ehnchcn zu seiner Mutter, der Wurzelfee, deren Pallast unter dem Geisterwalde gelegen war. Hier blieb Lehnchen bis zum Herbst, wo ihre Vermählung mit dem Wurzclkonige gefeiert wurde. Die Wurzelfce wählte die Bollmondonachf zu diesem Feste und lud alle Beeret im Wald«. 8

