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die er erhalten hatte, von ihm hatte erwarten können. Er bezog die höheren Schulen, und als er eines TagS mit Herrn Falconer von seiner Zukunft sprach, sagte er: „ich habe zu viel Vorliebe für die Wissenschaften und für das Landleben, um Soldat oder Seemann zu werden, und ich will lieber dem Studium leben, sür das, wie ich glaube, ich mehr geschaffen bin."
Herrn Falconers Haus bot ihm damals gerade die Art von Unterhaltung, wie er sie wünschte. DeralteHerr, welcher viel auf den Adel dielt, drückte zu den Schwachen seines Charakters gerne ein Auge zu, und auf Sophien machten seine vielen liebenswürdigen Eigenschaften einen solchen Eindruck, daß, als er nach einem Aufenthalt von einem Halbjahre in der Gegend, ihr einen Heirathsantrag machte, dieser ebenso von ihr als von ihrem Vater nicht ungerne angenommen wurde. Karls Vater mißfiel die Heirath ebensowenig, denn für einen jüngeren Sohn der Familie, der nichts zu hoffen hatte, konnte die Heirath nicht schlecht genannt werden; es wurde festgesetzt, daß das junge Paar bei Herrn Falconer wohnen und daß Karl seine Zeit mit Studien ausfüllen sollte; ebenso wurde das Vermögen Herrn Falconers als Erbe für Karl und Sophie und ihre Kinder ausgesetzt.
Mit freudigen Hoffnungen für dieZukunst gadSophie Karlnihre Hand,und dieser liebenswürdigejunge Mann — denn liebenswürdig mußte man ihn in vielen Rücksichten nennen —träumte bei seiner Derheirathung schöne Träume, wie solid und fleißig er werden, wie er jede schlechte Gewohnheit ablegen und sich aller unpassenden Gesellschaft ent-

