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schlagen wolle. Herr Falconer, der etwas ehrgeizig war, fühlte seine Freude auch besonders noch dadurch angeregt, daß seine Tochter mit dem Sohne einer der ersten Familien des Landes verbeirakhet war, einer Familie, die er von Ju­gend auf mit der größten Ehrfurcht betrachtet hatte.

Anfangs ging Alles recht gut. Das Studium war für Karin etwas Neues und deßhalb Angenehmes, und dann strengte er sich damit auch nicht gar zu stark an; ein Spazier- gang oder eine Fahrt mitSopbien war eine ergötzliche Unter­brechung und Unterhaltung. Ein andcresmal unterhielt sich Karl mit französischen und italienischen Büchern oder eng­lischer Poesie im Verein mit seiner lieben Frau. Hie und da korrigirte er ihre Zeichnungen, denn sie hatte einen treff­lichen Geschmack, oder begleitete er ihr Klavierspiel mit der Flöte oder Violine. So ging das erste Jahr vorüber, an dessen Schluß die Geburt eines Knaben das Glück der klei­nen Haushaltung zu vervollständigen schien.

Bald nach der Geburt des Kindes machte eine Tante Karls, Lady Seymour, eine Wittwe, welche in dem Walli- serlande wohnte, ihren gewöhnlichen jährlichen Besuch bei dem Lord Lindleton, ihrem Bruder. Sie hatte Sophien seit ihrer Heirath einmal besucht, und da sie von der Geburt des Kindes hörte, nahm sie so bald als möglichGelegenheit, die Mutter zu besuchen. Ladp Sepmvnr war eine Frau von mittleren Jahren, von sehr würdigem, aber zugleich sehr einnehmendem Wesen. Sie war immer noch hübscb, aber rbrrZäzr trugen dennoch Spuren vielen erduldeten Unge­machs. Sie hatte einen Gatten und alle ihre Kinder verlo­ren, welche letzterem frühem Alter gestorben waren; dieß