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quemlicbkeiten des Lebens und sogar zu manchem Vergnü­gen, dennoch nicht für solche ausschweifende Ausgaben groß genug sei; aber wiewohl sie diese Vorstellungen mit al­ler Freundlichkeit und Bescheidenheit machte, fanden sie doch bei Karl kein geneigtes Gehör und änderten nichts an der Sache. Allerdings hatte Karl noch nicht gelernt, unfreund­lich gegen seine Frau zu seyn, und hie und da sprach er mit. ihr von ihrem ruhigen, so glüchlichen Leben nach ihrer Hei­rat!) mit Gefühlen tiefen Bedauerns darüber, daß dieß ver­gangene Zeiten seien; aber leider war nie davon die Rede, daß das gleiche Leben wieder neu beginnen sollte.

Viertes Kapitel.

Ungefähr ein Jahr nach Herrn Falcvners Tod bekam Sophie wieder einen Knaben, der nur drei Monate lebte. Bei Gelegenheit des Todes von diesem Kinde schrieb Lady Sepmvur anSoxhien einenBrief, in welchem sie die betrübte Mutter ermähnte, alles ihr Vertrauen auf den Herrn zu werfen, was ihr auch begegnen möge; ebenso schrieb ste an Karl und bat ihn, aus dieser Prüfung Gottes Weisheit zu lernen, damit nicht schwerere Trübsal über ihn verhängt würde, um ihn von dem Wege der Sünde und des Verder­bens zurückzuhalten. Einige Zeit lang schien ihm der Verlust seines Kindes zu Herzen zu gehen, aber der Eindruck ver­wischte sich nach und nach, während alles bisher erlittene Ungemach bei Sophicn.keme andern als die glücklichsten Fol­gen hatte.

Wie weit Karl durch seinen Leichtstnn und seine Vergnü­gungssucht noch geführt worden wäre, läßt sich nicht be-