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die Verbrecher dem Gericht überlieferte. Kaum aber wa­ren zwei Jahre verflossen, als einige Verbrecher, welche wegen anderer Vergehen verhaftet werde» waren, gestan­den, daß sie den Raub an dem Eremiten begangen haben. In Felge dessen, wurde Claudc's ehrlicher Name wieder hergestellt, durch eine förmliche öffentliche Anerkennung seiner Unschuld, auch wurden seine Gebeine wieder aus- gegraben und an ehrlicher Stätte beigesetzt; Vauriot und Chaumvnt wurden freigelassen und ihren Familien wie­der gegeben. Aber was hilft eine selche Gerechtigkeit viel, wenn sie so spät erst kommt, und einer der Unschuldigen tobt ist, und wie kann man zwei entsetzliche, auf den Ga­leeren zugebrachte Jahre wieder gut machen! Der alte Mönch war in Verzweiflung; er fühlte, daß sein Eigen­sinn, vermöge dessen er seinen Obren in Augenblicken, wo die Furcht ihn halb betäubte, zu viel getraut hatte, un­verzeihlich war, und niemals hörte er auf, sich als den Mörder des unschuldigen jungen Mannes anzuklagen, dessen Familie er so vielen Dank schuldig war. Diesen Gewissensbissen machte bles der Tod ein Ende, und noch auf seinem Sterbelager empfahl er denen, die ihn um­gaben, als eine heilige Lehre, niemals seinen Sinnen zu viel zu trauen, wo irgend ein Umstand vcn Wichtigkeit von ihrer Aussage abhänge; denn trotz unserer lebendig­sten Ueberzeugung können zu unserem und Anderer Un­glück Augen und Ohren uns täuschen, und wie oft ist es dann zu jspät, daß wir unsern Fehler einsehen!