L

«. kann, mit der weisheitsvollen Güte des Him­

mel«, die unsere Leiden und Freuden liebevoll ordnet. Unsere Kinder, die wir zwar «ichl mehr um uns sehn, die in ihren Gräbern ruhn, sind für uns doch nicht auf ewig verloren, aus die >. Trennung von ihnen folgt ein frohes, endloteS

Wiedersehn. Bon jedem Laster rein, schuldlos, wie wir sie aus den Händen Volles empfingen, sind sie zu ihm wieder zurückgekehrt, genießen dort Freuden, die keine Zunge auölpricht, die uns hienieden ewig fremd bleiben.

Da« Andenken an die Kinder wurde beson­ders mit jedem ihrer Geburtstage aufgefrischt. Die kleine Louise mußte dann ihren festlichen Putz anlegen, gleichsam als ob sie das Geburtstags­kind s y, um in dem Aellerherzen eine angeneh­me Täuschung zu unterhalten, die sich nicht sel­ten damit endigte, daß sie alle drei in das Zim­mer gienqen, wo die Todrenkränze hingen, sie ernst und gerührt betrachteten und schwiegen und weinten.

Mp kv, j ,'«M .{ ,u , ,

Louise war die einzige Freude ihrer Aeltern. Sie war von der Naiur wotzlgebildet. Die zärt-

;