8

©cfcfiSpf von seiner Qual zu befreien, wenn sich der Unbarmherzige nicht durch Bitten und Vor­stellungen bereden ließ, sein grausamer Spiel zu enden.

Einst fand sie auf der Straße einen Hund liegen, dem ein Bein zerschmettert ward. Die Dorfjungen hatten siel, um ihn versammelt, und einige warfen sa on allerlei Unrath von der Erde auf dar arme Thier hin. Als der Hund kouile» erblickte, schien er in ihr seine Wohlthäterin zu erkennen, winselte, wedelte mit dem Schwänze und sah sie freundlich an. Quält da- arme Thier nicht, sagte sie mit edlem Unwillen zu den Kna­ben. Sie nahte sich demselben mit Vorsicht, streichelte den Hund, nahm ihn auf den A>m, trug ihn nach der väterlichen Wohnung hin und pflegte und wartete ihn so sorgfältig, bis fein Fuß wieder geheilt war. Der gerettete Hund war ihr unglaublich lieb, fraß zuletzt nur aus ihrer Hand, heulte und schrie, wenn er sie auf eine längere Zeit vermißte.

EouisenS' Wohstbätigkeitsliebe gegen die Dorf­armen, war das Gespräch der Gemeinde. ES