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rigt, zum Wohlthun nicht geneigte Mensch, fin­det immar Entschuldigunzsgründe seiner Liebloug, keit. So war denn auch diese Hoffnung, die einzig«, die sie noch hatte, ihrem Gatten zu helfen, vereitelt.

Zu allen Unfällen, die dar Vermögen dieser guten Menschen verminderten, und sie an eine armselige Zukunft zu glauben zwangen, kam nun auch der noch weit größere S.merz, den sie über den Verlust ihrer Kinder empfanden. 3a der Blüthe des Lebens starb ihnen ein zwölfjäh­riger Sohn, eine zehnjährige Toäter, hoffnungs­volle Kinder, dahin. Louise war ihr gsteS Kind. Sie zitterten für ihr Leben, wenn sie die kleinste Unpäßlichkeit befiel»

Die Sorgenlast, die den guten Amtmann Dörner drückte, mußte natürlich mit der Zeit höchst zerstöhrend aul die Keime seiner Gesund­heit wirken, und seiner Seele, so sehr er sich auch zu ermannen suchte, zuletzt eine trübe Stim­mung geben. Er glaubte endlich, daß sein Tod für seine Gattin und Tochter eine wahre Wohl­that sey, da er doch für ihr zeitliches Wohl