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than! Run, Louift, reiche mir deine Hand her.

Eie gab ihm weinend die Hand. Er drückt« sie mir seiner ganzen Kraft an seine Brust. Sie schluchzte. Weine nur, gutes Kind, fuhr der Alte fort, e« ist dir ein guter, sehr guter Va­ter abgestorben, der mir durch dich viele Wohl­thaten zufließen ließ, der mich täglich speißte, tränkte und kleidete. Wer weiß, was ich durch seinen Tod mit dir verloren habe. Ich darf mich indeß m>t der nahen Freude beruhigen, ihm bald im Himmel danken zu können. . . .

Ach, sagte sie stammelnd, alter Vater, du weißt es also, welch einen Schmerz ich in diesen Tagen erfuhr, du bemitleidest mich, aber du verzeihst mir auch, daß ich dich ganz vergaß, daß ich dich nicht durch Speise und Trank er­quickte, daß ich dich hülflos schmachten ließ. Ach! Louise, ich weiß alles, alle«. Wer nahm sich deiner an? Siehe, das Brod, den Krug mit Wasser, beides reichte mir die ärmste Frau im Dorfe, die Blocken, die es erfuhr, wie weh Hunger und Durst thut. Täglich fand

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