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war mich «n erntn schönen Au- deiner Herzen« erinnert, war mich an deine ganze Liebe, an dein Mitleid denken laßt» Daß er bei mir nicht Noth leidet, dafür wirst du wohl sorgen. Ue- drigenS stehn wir beide, ich und er, gegen dich in gleichem Verhältnisse und erkennen in dir un­sere gemeinschaftliche Wohlthäterin.

Louise entfernte sich mit dem Versprechen, sobald er ihr nur möglich sey, wieder zu kom­men. Es war ihr, alr sie die Hütte verließ, als ob ihr eine große Last vom Herzen genom­men sey. Sie fühlte sich ruhiger und gefaßter. Je mehr sie sich aber dem Amthause nahte, desto mehr wurde sie wieder durch den Gedanken an ihre trostlose Mutter niedergebeugt. Sie fühlte es wohl, daß sie es für eine lange Zeit ohn- möglich aushalten konnte, in dieser Entfernung von der zu leben, die ihn alles, alles war» In der ganzen Natur war die Mutter das ein­zige Wesen, an das sie sich mit der größte» Herzlichkeit anschloß, dessen vertrauliche Lieb« belehrender Umgang, ihr unerläßliches Bedürfniß geworden war. Immer zeigte sie sich als die wärmste Theilnehmerin aller ihrer Freuden, Hoff-