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«Hingen und Wünsche, und der Schmerz, der sie traf, wurde durch das Mitleid der Mutter ge­lindert. Am meisten quälte sie die Besorgnis', daß die gute Mutter das Foltern der tiefsten Traurigkeit nicht lange werde aushalten können. Es mußte den uachtheiligsten Einfluß auf ihre Gesundheit haben, ihren Körper endlich ganz zerstöhcen, wenn das Maaß der Kraft, ein schweres Leiden zu ertragen, erschöpft war.

Aber es schien, als ob der Himmel diesen Tag, wo mit dem ersten Strahl der Morgen- sonne LouisenS Herz ruhiger schlug, wo der Mund des Greises ihr stille Geduld, Eelaffen- heit und Vertraun zur Güte Gottes in die Seele sprach, zu einem Tage herrlicher Freuden für sie geweiht halte.

Schüchtern trat sie inS Zimmer und blickte in demselben ängstlich umher, als sie die Mut­ter nicht in demselben fand. Wo ist meine Mut­ter? fragte sie das Mädchen, das ihr auf der Hausflur entgegen kam. Sie ist nach dem Garten gegangen, erwiederte diese, und sucht sie da. Ech»n dies war ihr ein gutes Zeichen,