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mit prüft, ber uns nach der Prüfung herrlich lohnl. Siehst du wohl, liebe Louife, daß der Mensk unrecht handelt, wenn er im Schmer­ze verzagt? Eh wir's uns versehn, bricht unt in der Trübsalsnacht die Sonne des hoff­nungsvollen Glaubens an, daß Gott es mit uns immer wohl meint. Der thörigke Mensch grübelt und vernünftelt über die Wege, die er hienieden gehen muß, und findet sie oft s» rauh und irrig, aber ist er erst am Lebens­ziel, wie ich's bin, und übersieht er seinen Pilgerpfad, dann muß er's eingestehn, daß Gottes Wille immer besser, als der seine war. Dies sollten wir früher einsebn lernen, um unt vergebliche Seufzer, kindische Klagen zu erspa­ren» Noch kennst du die Geschichte meiner Leiden nicht, aber ich werde sie-dir bald erzähle», da ich deinem Verstände nun so viel Einsicht zutraun darf, sie zu versteh». Sie enthält ein sonder­bares Gewebe trauriger Ereignisse. So ungern ich dich in deiner Jugend miSlrauisch gegen die Menschen machen möchte, so sehe ich's doch auch als eine Pflicht an, die ich gegen dich erfüllen muß, die Behutsamkeit gegen sie anzurathen, und das Vertraun, was du in sie setzest, das