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&ie war kaum einige Stritte von dem Haust entkernt, als Emilie auf sie zueilte.
Diele Emilie war die einzige Tochter einet Predigerwittwe aus einem benachbarten Dorfe, ein gutes, liebevoll, s, kenntnißreiches und talentvolles Mädchen. Sie besaß alle Reize des Geiste« und die ganze Anmuth einer bescheidenen, einnehmenden Sinne«. Auf körperliche Schönheit, da die Pocken ihr Gesicht entstellt harten, mußte sie Verzicht 'leisten. Sie war Louisens Busenfreundin. Die Mütter der beiden Mädchen liebten sich von zarter Blindheit an, und nie wurde ihre Freundschaft durch ein widrig»« Ereigniß unterbrochen. Ihre gegenseitige herzliche Zuneigung, ihr Wohlwollen, ihre Liebe, die sie ungetrübt für einander empfanden, halle sich auf ihre Kinder fortgeerbt und die Innigkeit erhalten, mt der sie selbst einander ergeben waren. Die Amtmann Börner trocknete ihrer Freundin auch einst die Thränen von den Wanzen, als ihr edler, treuer Gatte, der Prediger Rennert, starb. Unvergeßlich blieb der verlaffenen Wittwe die theilnehmende Herzlichkeit, das zärtliche Mitleid, mit welchem die Amtmann
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