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nicht. Dein Verdacht würde die'gerechteste Stra» fe für mich seyn, wenn ich das wäre, wofür du mich zu hallen scheinst. Ueber meinen Kum­mer, über die Traurigkeit meiner Seele verliere ich kein Wort. Welches Kind hatte einen bessern Barer, als der meine war, und welcher Darer wurde von seinem Kinde schmerzlicher beweint, als der meine? Wozu soll ich dir's denn sagen, was ich gelitten habe und wie viel ei mir ge­kostet hat, meine Traurigkeit zu bekämpfen? Ich habe doppelt geduldet, durch Gram über den Verstorbenen und durch Angst und Furcht - über meine unglückliche Mutter, die keines Tro­stes fähig war. Heute ist der erste Tag, w» mir mit dem Strahl der Morgenfonne, eine Muh ins Herz fiel, die mir lange.fremd war. In der Hütte der blinden Greises, in der Lieb» zum Wohlthun, fand ich mich wieder, erhielt ich den Trost, den ich bedurfte. Ich will mit dir nicht rechten, ob deine Wehmuth, die auch einst dein Herz verwundete, deiner würdiger war, als es für mich die meine ist; aber so viel glaube ich dir sagen zu müssen, daß man den G:ad der Liebe und des Dankgefühls gegen Verstorbene, nicht immer nach den äußern Aei«