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ihnen sogar bei ihrer sparsamen, häuslichen Ein» tittwng gelungen, nach einem Jahre ein kleiner Capital zu erübrigen. Außer ihrer bestimmte» Beschäftigung suchte Louise immer noch so viel Zeit zu gewinnen, um die Bestellung des Gar­tens der Mutter und Fciederiken nicht allein zu überlassen. Auch las sie nützliche Bücher, die ihr von dem Prediger empfohlen und geliehen wur­den, um ihren Verstand weiter aufzuklären und ihr Herz zu veredeln. Der Prediger machte sich'« zur angenehmsten Beschäftigung, ihr dunkle, schwere Stellen zu erklären, die Ideen in ihren geschriebenen Aufsätzen zu berichtigen und ihr in der richtigen Schreibart der deutschen Sprache fortzuhelfen. Eampcns väterlichen Rath für seine Tochter, dasVermächtnisi an Helenen, von ihrem Vater, von Knig- ge, AollikoferS Andachtsübungen und Gebete, Salzmanns Gotresverchrun- gen schenkte er ihr an ihrem Geburtstage, und es verfloß kein Tag, wo sie nicht eine Stunde in einem dieser Bücher laS. Sie bewies sich ge­gen den Prediger dankbar und unterrichtete seine drei kleinen Töchter im Zeichnen und Sticken.