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kleine Mädchen saß auf LouisenS Schooß und ant­wortete mit freudigem Lächeln: o ja. Sie be­stätigte die Wahrheit ihrer Aeusserung auf der Stelle dadurch, daß sie Louisen umarmte und mir Küssen bedeckte. Aber, so fuhr die Mutter fort, Louise reift nun wieder von dir weg. Nein, nein, sagte das Kind und klammerte sich um Louisens Hals, sie bleibt hier, sie Muß nicht fortreisen. Willst du denn mit ihr reisen? Ohne daß sie sich besann, sagte Adelaide: o! ja . . Nun das kannst du, und wir be« suchen dich.

Bei der Abreise weinte Adelaide keine Thrä­ne, desto mehr war das Herz der guten Mut­ter gerührt, als sie den letzten Kuß auf die Wangen ihres Lieblings drückte. Das Kind sah die Reise wie eine kurze Spazicrfahrs an, saß Louisen auf dem Schosse und war nicht traurig»

Der junge Herr von Belzig, dessen wir bei dieser Gelegenheit nicht erwähnten, gab dem Prediger, seinem einstigen Lehrer, während er anwesend svar, schöne Beweise einer liebevollen Dankbarkeit. Er durfte den schon erwachsenen