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noch! Zehn Knaben, wie du einer bist, ersetzen mir daL nich^, was ich durch die Unvergeßliche Verlor. Ich »Mpiand die unbarmherzige Härte, die in dem unverschuldeten Vorwürfe lag, fing bitterlich au zu weinen, und er gebot mir im rauhen Ton, aus der Stube zu gehen. Meine Thränen hätten ihn rühren, ihn zur Erkenntniß des Unrecht« bringen sollen, da« er mir zufügte, aber sie brachten ihn noch mehr gegen mich auf. Diese Aufwallung des MiSmuth«, dies habe ich hinterher einsetzn gelernt, war Folge seiner unaussprechlichen Liebe gegen meine Mutter. Durch sie glaubte er alles verloren zu haben, und hielt ■ ihren Verlhst für unersetzlich. Oft ifprad) er mit einer Achtung, Zärtlichkeit und Wehmüth von ihr, die mich erschütterte und ihn bis zu Thränen rührte.
Nie weiß ich's mich zu besinnen, daß er mich auf den Arm nahm und mit mir scherzte. Wie einem Kinde zu Muthe ist, da« der Vater anS Herz drückt, das von ihm geküßt wird, dies habe ich nie empfunden» Seine Stimme, wenn er mit mir sprach, war immer ernst und gebieterisch- Er verzieh mir die kleinste Unart

