mir ewiz unvergeßlich bleiben. Er war ei, durch den ich zuerst das herrliche Gefühl der Liebe und Freundschaft kennen lernte, er war ei, bei dem mein leidende« Herz Trost und Ruhe fand» Selbst die Religion mußte ihm oft dazu dienen, mir die Wunden der Seele weniger schmerzhaft zu machen. Wie oft lag ich lautweinend in sei­ne» Armen, wie oft sagte er zu mir: Rcinhold, hoffe, hoffe nur, die Nacht der Trübsal wird vorübergchn und dann bricht dir die Sonne der Freuden an. Gott wire nicht der gerechte Va­ter, wenn er dich in den spätern Jahren deiner Leben« nicht für die kummervoll verlebte Jugend entschädigte, die jetzt dein Loo« ist! Mehr als einmal hatte e« mein Bruder durch falsch« Ueberredungen versucht, sein Herz mir zu ent­wenden und ihn gegen mich einzunehmen, aber ,r sah mich, er härte mich rede», überzeugte sich von meiner Unschuld, sein Mitleid gegen mich erwachte und er verließ mich nicht. . .

Hier schwieg der Greis, seufzte tief und fuhr dann fort: du gingst in dem Sturme un­ter, guter Lemberg, der damali unser arme«, südliche« Vaterland ttaf, wie er.jetzt den närd-