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versagte. Auch dir Briefe meines Bruders be­stärkte» mich in der süßen Hoffnung, daß unsere bisher getrennten Gemüther sich vereinigen, und daß unser Wiedcrsehn für unS das Fest der Liebe und Freundschaft seyn würde. Am meisten freute ich mich auf meinen Lemberg, der sein edleS Wohlwollen gegen mich nie verleugnet hatte und mir in allen Briefen seine Sehnsucht zu erkennen gab, mich einmal wieder an sein treue» Herz zu drücken. Die Reise, die zu solch einem herr­lichen Ziel führte, wurde unter den reizendsten Bildern der Einbildungskraft, die mich entzück­ten, vollendet. Aber das, was ich mir so süß träumte, zerstärte «in Unfall, an den ich nicht gedacht hatte.

Alt ich vor meinem Vaterhaus« ankam, sah ich fast in allen Stuben Licht. Mehrere Per­sonen waren in demselben versammelt. Weinend kam mir mein Bruder entgegen, faßte mich bei der Hand und sagte: komm, komm geschwind, «h er stirbt. Ich fand meinen Vater dem Tode nahe. Der Echlagstuß hatte ihm die Zunge ge­lähmt. Mit der Heftigkeit einet Sterbenden, der hienirden auf immer von den Lebenden schei»