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de er von einem Necvcnsteber überfallen, und starb am dreizehnten Lage.
Jetzt gesellte stch ein sechszehnjähriger Knabe zu mir, der mit mir in den Dörfern umherzog und mich für seinen Vater ausgab. Er war der Sohn eines preußischen Soldaten, der mich als ein Mittel betrachtete, mit Gemächlichkeit in fein Barerfand zu kommen; denn ich machte die Erfahrung, daß die Leute, die er um Almosen für fernen blinden Vater ansprach, ihn nie ohne eine Gabe von stch gehen ließen. Er brachte mich vor dieses Dorf; bar mich niederzusetzen und verließ mich mit dem Versprechen, bald wieder zu kommen; aber er soll noch wieder kommen» Deinem Vater, liebe Louise, verdanke ich'S, daß er mir zum Aufenthalte dies Stäbchen anwies, und jetzt preise ich deine Güte, die eS mir an nichts fehlen laßt.
Siehst du, meine Liebe, das ist die gedrängte Geschichte meines Lebens. Was es mir aber gekostet hat, eine Stufe der Leiden nach der andern zu ersteigen, das weiß nur Gott. Wohl mir, daß ich nach so vielen Stürmen in

