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turch den Besitz der kleinen Abelaibe einen gro­ßen Zuwachs erhallen. Sie liebte den kleinen Engel oi$ ob f« ihr eigenes Kind wäre. Das liebevolle, theilnehmende Wesen küßte der wei­nenden Pflegemutter bisweilen die Thränen von den Wongen, lächelte sie mit freundlicher Milde an, wenn sich die Spuren der Traurigkeit auf ihrem Geübte zeigten. In der jungen Seele lag ein reicher S- atz herrlicher Anlagen und Be­fühle, und wo konnte sie wohl mehr genährt, besser entwickelt und ausgebildet werden, als un­ter der Aufsicht dieser wirtlich fürtrefflichen Menschen.

Zkdelaide war keiner sträflichen Unart fähig. Ein Wink, eine Mine, ein Wort war hinrei­chend, sie zu ibrcc Pflicht zurückzuführen. An LouisenS Hand besuchte sie die angen hmsten Plätze ausserhalb der Dorfs, die ihr bei jeder Blume, bei jedem Käser oder Würmchen etwas Merk­würdige« und Gute« zn sagen mußte. Sie lebte in einer beständigen Schule, »hne daß sie'S wußte. Ost besuchte sie auch mit ihr den Greis, vor dem sie sich Anfangs zu fürchten schien, zu dem sie in der Folge mehr Zutraun gewann und