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nicht, daß Nahrungssorgen oft dir glücklichsten Ehen stöhren, und Robert hat kein Vermögen. — Aber er besitzt Verstand und Kraft, sich's zu erwerben. — Wenn ihm nämlich das Glück wohl will; denn ohne dieses kann er bei seinem Verstand und seiner Kraft dennoch arm bleiben. Als einzelner Mensch ist für ihn immer gesorgt, aber als Garte muß er auch für dich sorgen, und ob ihm das möglich seyn.wird, ist nicht entschieden. Du bist ja mein einziges Kind, glücklich in aller Hinsicht möchte ich dich in der Welt gern sehn, und wo mir die Wahrscheinlichkeit dazu fehlt, da kann ich dem Ohngefähr dein zeitlicher Wohl nicht anvertraun. — Robert ist ja so gut, unglücklich wird- er mich nie machen. — DaS wird er,nie; aber hängt «S denn von ihm ab, fein Schicksal so zu leiten, daß bei ihm nie Mangel eintritt? .Emilie, du wagst ein sehr mis- liches Spiel, gehst vielleicht Leiden entgegen, die deine junge, unerfahrnr Seele nicht ahndet, die mir das Herz zerreißen. Robert hat unrecht gehandelt, daß er dir seine Liebe gestand. — Das Geständniß kann nicht unrecht seyn, liebe Mutter; denn, wie er sagt, hat er mich im

