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Stillen schon seit sechs Jahren geliebt, und ich ihn auch.
Robert kam wieder und die Mutter fing eine sehr ernsthafte Unterredung m r ihm an. Sie stellte ihm vor, daß es ihm schwer seyn würde, einen Handel anzufangen und eine Frau zu ernähren, daß er vielleicht durch eine zu frühe Berheirathung fein Glück verscherze. — Es giebt auf Erden kein anderes Glück für mich, sagte er, als mit Emilien verbunden zu werden. Finden sich nicht Ehen, die bloß des Geldes wegen geschloffen wurden, welche sich oft sehr unglücklich enden? — Ich bin ganz Ihrer Meinung, daß das Geld nicht das Hauprerforderniß einer glücklichen Ehe ist: aber da. wo es mangelt, wo sogar Armuth droht, ist auf eine Sorgenreihe, die Mismuth und Gram, das tödtcnde Gift der Liebe brütet, sicher zu rechnen. Machen Sie meine Emilie nicht unglücklich, sie ist ja der Liebling meiner Seele, der Trost einer leidenden Wittwe . . . Wie, wenn sie sogar das Hinderniß ihres zukünftigen Glück» würden? Lieben Sie sie aufrichtig, ot dann entfernen Sie sich aus immer aus diesem Dorfe, und er-

