mehr zu denken, und tausendmal dachte sie an ihn.
Ich finde doch auch, sagte die Amtmann Börner, als sie einst mit der Predigerwittwe allein war, daß du zu hart bist, daß du einen zu großen Werth auf das Geld legst. WaS den jungen Leuten an Reichthum abgeht, wird ihnen die Liebe ersetzen. Durch Fleiß und Sparsamkeit kann man zum Vermögen kommen. — Es thut mir weh, fiel ihr die Predigerwittwe ins Wort, daß ich dich an deine trübe Vergangenheit erinnern muß; aber, warst du nicht auch fleißig und sparsam, und wurdest doch arm? — Ja wohl; aber wie viele Unglücksfälle mußten wir auch ausstehn. — Kannst du's dann verbürgen, ob Robert und Emtticn die Sonne des Glücks scheint? — Aber ich war doch nie unglücklich. — Aber wie viel hast du gelitten, daß du deinen Mann nicht durch Geld unterstützen konntest. War der gcfürchkete Mangel nicht der Nagel zu seinem Sarge?- Wie, wenn Robert stürbe und sie als eine Wittwe mit vielen Kindern zurückließe? Wer soll diese ernähren? — Du stellst dir auch alles von der schwärzesten Seite dar. —

