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Soll ich bfnn alle« nur im Rosenlichte sehn? Wenn ein Schritt von solcher Wichtigkeit zu thun ist, wie der, wo ein Kind in den Ehestand treten will, da muß man die Folgen berechnen, die daraus cntstehn können, und sind diese un­günstig, wehe der Mutter, welche nachgiebt.

Es verstrich etwa ein halbe« Jahr, das un­glücklichste, was die gute Mutter mit ihrer Tochter verlebte» Die zunehmende Kränklichkeit EmilicnS zwang sie endlich, ihre Zustimmung zu der Verheirathung zu geben. Noch waren nicht zwei Jahr verflossen, al« Robert seinen angefangenen Handel wieder einstellen mußte. Sein Kredit war erschöpft, der Bankerot brach au«, und da er unverschuldet war, kam er ohne gerichtliche Strafe davon.

Die junge Frau hielt sich jetzt mit zwei klei­nen Kindern bei ihrer Mutter auf. Robert stand in Hamburg als erster Diener in einem großen Handlungshause. Ihre Liebe gegen ihn blieb un- geschwächt, aber sie beseulzte oft die Stunde, wo sie sich mit ihm verlobte, und verzieh sich's nicht, daß sie den Rath der wohlmeinenden