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die «l'nzize nur, nach OSmannsburg zu reisen. Und was soll denn aus Reinhold werden? Ich werde nicht abreisen, ohne für ihn gesorgt zu haben, und er wird mir's sicher verzeihn, wenn ich ihn unter den Umständen verlasse. Auf Friederikens Pflege darfst du mit Sicherheit nicht rechnen, denn wie leicht kann'« kommen, daß auch ihr Mann krank wird, und daß eine höhere Pflicht sie bindet, sich ausschließend seiner Wartung zu weihn. Verkenne mich nicht, Louise, ich bleibe und vertraue der Güte Gottes, die mir keine Last auflegen wird, die ich nicht tra­gen kann. Wie, wenn ich den Stoff zu der Krankheit bereits im Körper trüge? Wenn ich ihn mit nach Osmannsburg brachte? Wenn sich dort das Gift der Krankheit verbreitete? Mach­te ich mich nicht einer unverzeihlichen Versündi­gung gegen meine Mitmenschen schuldig?

Hier schwieg Louis« und erlaubte sich keine Einwendungen mehr. Wirklich fühlte es die Mutter schon, daß die Krankheit sie anwandelte, und eS kostete ihr nicht wenig Kampf, ihr Ucbel- desinden Louisen zu verbergen. Es hatte sich «ine große Mattigkeit in allen ihren Gliedern ver-