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breitet, sie konnte schon zwei Nächte nicht schla­fen und Mußte sich zum Essen zwingen. In der dritten Nacht schlief sie ein, sing aber im Schla» fe, war sonst gar nicht ihre Gewohnheit war, laut zu reden an, und sprach verwirrt durch einander. Louise, die in derielben Siubc schlief, glaubte, daß die Mutter wache, that einige Fragen an sie. Ais sie keine Antwort erhielt, erschrak sie heftig, sprang auS dem Leite, flog zur Mutter hin und weckte sie auf. Da sie ihr die Wangen küßte, fühlte sie, daß sie glühend heiß waren. Gott im Himmel, rief sie aus, und sank vor Schreck fast zu Boden, Mutter, bist du krank? Wie ist dir?

Die gute Frau konnte sich gar nicht ermun­tern. Endlich kam sie zur vollen Besinnung und fragte: wer ist da? Ach! du bist's, Loufle! Was willst du? Lege dich nieder, schlaf. Ich sollte schlafen kknnen, wenn ich weiß, daß du krank bist? Wie könnte ich,das. 2a,

liebes Kind, ich fühlte eS seit mehrer» Tagen schon, daß mir nicht wohl war. Ich kann dir's nicht langer verbergen. Aber ängstige dich