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er wegführe, einig« Zeilen mitgeben welle. Am Schlüsse der Briefs sagte sie: Herr Doktor, retten Sie meine Mutter, das Theuerste, was ich auf Erden habe; so werd- ich mich ewig als Ihre Schuldnerin ansehn. Dar Leben meiner Mutter ist die Quelle des meinen, stirbt sie, ich sterbe mit ihr.
Der Wagen fuhr vor, sie gab Franken den Brief und ging nun mit Friederiken zur Mutter.
Bist du auch schon da? meine gut« Friebe- rike, sagte die Amtmann Börncr. Ich bitte dich herzlich, daß du dich von mir entfernt hältst, denn die Krankheit ist ansteckend, wie du weißt. Friederike ließ sich dadurch nicht abhalten, ihr näher zu treten und ihr mit kindlicher Wehmuth die Hand zu drücken. Louise fragte sie mehr als zehnmal nach ihrem Befinden. Sie erklärte, daß sie sich keineswegs so wohl fühle, daß sie auf- stehn könne, indeß wäre sie doch auch nicht todtkrank und habe ihr Bertraun, ihre Hoffnung auf die Ankunft und den Beistand des Arztes gesetzt. Sie bat kouisen: quäle dich nur nicht

