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hatte die kleine, schlafende Adelaide auf ihren Armen, wie eS der Wille der Mutter war, mit in die Wohnstube genommen und für sie ein Bett auf dem Sopha bereitet. Das Kind schlummerte ruhig fort und wurde von keiner Sorge beun­ruhigt. Mit einer Sehnsucht, als ob sie den Retter von, Tode erwartete, hoffte Louife auf den Arzt. Als es schon zu tagen anfing, eilte sie mchreremal vor >das Dorf hinaus, sah die Wcidcnallee entlang, die nach der Stadt führte, . ohne den Wagen wahrzunehmen.

Mein Gott, sagte sie zu Fciederiken, wie lange bleibt dein Mann aus, er könnte schon seit einer Stunde hier s:yn. Hier kann er noch nicht seyn, erwiederte diese. Rechnen Sie, daß der Apotheker zur Bereitung der Arznei auch Aeit gebraucht. War der Doktor nicht vielleicht noch im Bette, mußte geweckt werden, sich an- ziehn» Daß die Schuld des Aussenblcibens aber nicht an meinem Manne liegt, dafür steh' ich Ihnen. Er liebt Ihre Mutter eben so herzlich, wie ich sie liebe»

Ei pochte i» der Schlafstube. Louise eilte