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Emilie, Noberts Gattin, LouisenS Jugend­freundin, kam an demselben Tage mit ihrer Mutter, sie und die Lmrmann BLrner zum letz­tenmal zu besuchen. Couife hatte ihr durch einen Boten gemeldet» daß ihre Mutter tödtlich Irank sey, und in dem Briefe an sie zugleich gebeten, daß sie sich durch einen etwanigcn Besuch ja nicht der Gefahr der Ansteckung aussetzen solle-. Täg­lich ließ sich die Predigerwiktwe, während der Krankheit der Amtmann Börner, durch einen Boten nach ihrem Befinden erkundigen. In der Ferne trauerte sie herzlich über den möglichen Verlust ihrer Freundin, und bedauerte die arme Couife schmerzlich. Wie groß war die Freude dieser sich zärtlich liebenden Menschen, als sie einander sahn, sich in die Arme fallen und dem Schöpfer für die Rettung deS theuren Lebeni danken konnten, das dem Tode so nah war.

Nach vielen Bezeugungen der Liebe und Freundschaft sagte die Predigerwittwe: Gott macht doch alles, alles wohl, und verläßt die Seinen nicht. Auch mein Gebet hat er erhört. Mit einer Miene, in der Freude und Dank gegen