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tkin Hause der Amtmann Dörner um so größer, je mehr sie sich mit ihrer Tochter über daS lange Aussenblclbcn derselben geängstigt hatte. ES war schon spät. Friederike ging sogleich mir ih­rem Mann nach Hause, nachdem sie den Brief und das Geld überreicht hatte. Der Brief wurde sogleich erbrochen und-es hieß in demselben: ich preise mein gutes Geschick, das mich zu Ihnen führte. Ich lernte dadurch eine edle Mutter und eine musterhafte Tochter kennen. Was ich für Sie that, ist durch die Freude, daß Sie mir Beide bekannt wurden, reichlich belohnt. Aber, wozu weitläuftige Umzüge, ich verlange einen Preis, der in meinen Augen alle Güter und Scbätze der Erde aufwieqt, die Hand Ihrer Tochter. Ich fühle es ohne Stolz, daß ich ih­rer würdig bin. Meine Kunst, noch mehr aber mein Vermögen, setzt mich in den Stand, ihr ein reichliches Brod anzubieten. Meine Reise nach Schlesien bezweckte nichts anders, als die mündliche Beisiimmung meiner Aeltern zu erhal­ten, die ich Ihnen hier übersende. Louise schrieb einst an mich, daß sie sich ewig für meine Schuldnerin erkenne, wen» ich das Leben ihrer