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VII,
Siebente Fabel.
Der Wolf und der Kranich.
C^itt Wolf, der sich von ungefâhr ein Bein in die Kehle gestosien halte, versprach dem Kranich eine Be. lohnung, wenn er ihm das Bein, das ihn so schmerz. le, mit stinem Schnabel wiedcr herausziehen wollte.
Der Kranich leistete ihm diesen Dienst, und for- derte dann die Bezahlung, worüber sie einig geworden waren. Allein der Wolf sagte mit sphttischen Hohn. gelüchter und Zâhnblâken zu ihm: sey froh, dasi du deincn Kopf gefund und unverleht wieder auS dem Ra. chen eines WolfeS zurück gebracht hast, und nicht zu deinem Schaden erfuhrst, wie fpjtzig seine Zâhne sind.
Moral.
Mer bèfen Menfchen einen Dienst thut, darf ost von Glück reden, wenn er anstatt belohnt zu werden, mit heilcr Haut davon kommt.

