Das Wiesel und der Fuchs.

Von Hunger getrieben, schlich sich cin Fuchs durch eine sehr cnge Offnung in eine Scheune. Als er sich satt gefressen halte, wollte er durch eben dieselbe nung wieder hinaus; allein der angeschwollene Lcib verhinderle ihn daran.

Das Wiesel sah seine Derlegenheit, und eilteher- bey jhm einen guten Rath zu geben. Um aus der Scheune zu kommcn, sagle es zu ihm, musit du so lange warten, bis du ausgehungert, und so mager ge- wvrdcn biff, als du hineingingst.

Moral.

Reichthum und Überflusi find oft beschwerlicher, alS die Dürstigkeit, und manchcr lebt nur wieder glück- lich, wenn er in scinen vorigen Stande zurück lritt.

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XLI

Ein und vierzigste Fabel.