H

XVIII.

A chtzehnte F a bel.

Die Taubcn und ihr Kvnig dcr Falke.

-^ie Taubcn glaubten sich ausser Stande, den Anfâl» lcn und Gcwaltthàtigkcitcn dcr Gcycr zu widerflchcn, von drue» sic bekriegt wurdcn, und beschlossen dahcr den Falken zu ihrem Kènige zu wâhlcn, um untcr sei- ncm Schutzc dcn Gcpern dic Spitze zu bicthen.

Allein gar bald bcreutcn sic ihre Wahl; dcnn ihr ncuer Kênig behandclte sic ivie ein crklârter Feind. Er zerrih und frass sic, und sic sahen kein Mittel zu ihrer Befreyung. Dell Verzweifluiig und Betrübnip sagtcn nun die Taubcn, dass cs ihncn leichter gcwesen wâre, dic Anfâllc dcr Gcpcr zu crlragen, als die Tyrannry des Falken.

M oral.

Es isi cine grosse Tborheit, sich eincm mâchtigen Feind in die Arme zu tverfen, U,N SchuH gegen cincn kleinern Feind zu finden.