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XIX.
Neunzehnte Fabel.
Der Hund und der Dieb.
Hm zu stehlcn schlich sich des Nachls ein Dieb heim- lich in ein Hans, und both dem Hunde, der es bewach- te Brod an, dainit cr ihn von Bellen abhielt.
Allcindicser gctreue Wachter schlug es ans, und sagte zn ihni: Niedcrtrâchtiger ! ich kcnne dcine Absicht. Du willst mich verhindern zu bellen, daw.it du meinen Herrn um so freycr bestchlen kannst; ich werde mich aber vor dcincr Bcstcchung wohl hüten, und dcin Ge» schenk nicht annchmcn. Hierauf fing der Hund an so heftig zu bellen, dasi allé Diencr des Hauses darnber erwachten, und den Dieb verjagken.
Moral.
Der Hund ist hier das schône Bild cincs treucn unbestechlichen Diencrs.

