glückliche Periode, als diese Stadt die Niederlage des Handels der ganzen Welt war.

Nach einem 4tagigen Aufenthalt in Antwerpen, welcher einige wenige Lchrstunden abgerechnet, fast immer in Gesellschaft des jungen Architekten aus Kunst- und andern Wanderungen zugebracht worden war, nahmen unsere Reisenden Abschied von dem neuen Freund und der schönen Stadt und schlugen, um nicht wieder über Mechcln und Löwen zu gehen, den geradesten, aber sehr uninteressanten Weg nach Brüssel ein. Diese zweite Residenzstadt des Königs, Sitz der ncu- gestiftetcn niederländischen Handelsbank, liegt an der Senne, hat 10 Thore, breite Straßen und schöne Boulevards *), 14005 Häuser, 112,000 Einwohner, und wird in die untere und obere Stadt ein­getheilt. Letzterer Theil ist der gesündeste und angenehmste, hier auch die meisten königlichen Paläste, öffentliche Gebäude, Gasthäuser und der Park; und die französische Sprache herrschend, weil er beinah nur von der vornehmern Classe bewohnt wird. Im Kote! cku pa-

*) Boulevards, breite Straßen, an beiden Seiten »n't Bäumen be- 'etzt, doch so, daß zwischen den Häusern und Bäumen ein breiter Weg sich Zußganger bleibt.

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Das wunderschöne Rathhaus, das Arsenal und selbst die Ca- thedrakS" haben durch die Kanonen der Citadelle sehr gelitten und viele Häuser in diesem Theil der Stadt wurden ein Raub der Flam­men. Unter den öffentlichen Plätzen zeichnen sich der Meier-Platz und der Grün-Platz aus. Auf Erstcrm steht unter andern schönen Gebäuden der, sich durch einfache und edle Bauart empfehlende, königliche Palast, den Napoleon mit vielem Geschmack und großer Pracht ausmcubliren ließ. Auf dem Grün-Platz werden jährlich zwei Messen gehalten. Unzählige Villa's, Gärten und Landhäuser um Antwerpen machen die Gegend sehr freundlich und erinnern an die