auch die Sonnabcndswäsche erspart worden wäre, wenn er Herrn Möller auf den ersten Ausflug begleitet. Diese Catestrophe war den Durchnäßten sämmtlich in gutem Andenken geblieben, und nicht ohne Lachen hatte der Freiherr die Probe holländischer Reinlichkeit in Theodors Tagebuch unter den Unglücksfällen aufgezeichnet gefunden, während Carl von den mit Canälen durchschnittenem Lande geschrieben, „daß hier nicht allein der Erdboden mit überflüßiger Feuchtigkeit versehen sei, sondern auch beim hellsten Sonnenschein kalte Sturzbäder von Oben auf die harmlosen Wanderer herabstürzten."
Die breiten, wohlgepflasterten Straßen sind mit schönen Häusern eingefaßt, die Canäle mit unzähligen Schiffen und Barken besetzt. Auf den Märkten und andern Plätzen herrscht ein reges, bewegliches Leben. Alle Häuser haben trotz ihres oft hohen Alters ein freund-
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Lohnbedicnten, aber auch ohne sich in enge Gäßchen und Labyrinthe zu verlieren zurecht kam und seinen Zweck, die schönsten Theile der Stadt zu sehen, glücklich erreichte. Deshalb schloß sich auch Marie- chen bei allen Gängen durch belebte Straßen, oder wo sonst ein Gedränge zu erwarten, immer dicht an den Maln und meinte oft, wäre er in Cöln mit ihr und Emilien gewesen, würden sie sich gewiß nimmermehr verirrt haben; so wie ihnen in Rotterdam sicher

