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Dünsten zu brechen, durch dieselbe hindurch. Das Auge aber würde nur von dem Lichtstrahl berührt werden, der unmittelbar dasselbe träfe. Eine schwarze Nacht würde den Himmel dann überziehn und nur die der Sonne zunächst stehenden Sterne könnten uns sichtbar erscheinen. Die von der Sonne bestrahlten Gegenstände würden im größten Glänze flammen, indeß die übrigen im dicken Dunkel lägen. Das Licht, was in unsern Augen mit Blitzeshelle strahlte, könnte doch die Bilder der Dinge vor und neben ihnen nicht auf demselben verkleinert darstellen. Wir sähen vor zu vielem Lichte nicht. Leuchtende Helle und finstere Nacht lägen neben einander. Der Augenblick des Sinkens der Sonne unter den Horizont, wäre der Anfang der schwärzesten Nacht. Bon der Abend- und Morgendämmerung, von der Schönheit der Morgen- und Abendrdthe, den goldenen, purpurnen, vielfarbigen und vielgestalteten Wolken, dem Regenbogen, den Feuerkugeln rc. hätten wir keinen Begriff. Aber die Dünste in der Atmosphäre, welche die Lichtstrahlen aufhalten, brechen, die sich allenthalben hin ergießen, sind die Ursache, daß wir, wohin unser Auge sieht, eine gleichförmige Helle wahrnehmen, wie sie sich zum Sehen paßt und für dasselbe nöthig ist.
O, welche Wohlthat verdanken die Menschen den in der Atmosphäre schwebenden Dünsten., sagte Karl und wie Wenige erkennen dies mit dankbaren, achtendem Gemüthe! Das hab' ich nie bedacht, als ich noch sehen konnte. Zwar kann ich. Blinder, keinen

