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I. Die Atmosphäre (Dunst-, Luflkreis) und die Lufierscheinungen (Meteore.)
Sogleich im Anfange muß ich euch bitten, daß ihr euch mit Geduld ausrüstet und bei meinen Belehrungen nicht ermüdet, wenn sie euch nicht sogleich die gehoffte und gewünschte Unterhaltung gewähren. Wir wollen ja keine Kinderspielerei treiben, sondern uns mit dem Ernsten und Nützlichen beschäftigen, was für euer Leben einen bleibenden Werth haben soll. Wer den Kern essen will, sagt das Sprichwort, der muß die Nuß knacken.
Denkt euch unsern Erdball, als einen festen, dichten Körper, was er auch ist, der von einem feinen, flüssigen, durchsichtigen, elastischen Wesen allenthalben umgeben, gleichsam umhüllt ist, in dem er schwimmt, so heißt dieses der Luflkreis, die Atmosphäre. Wie groß ihr Nutzen ist; welche vielfachen Veränderungen in ihr unablässig vergeh!'.; wie sie mit den Anordnungen und Einrichtungen der großen, wunderbaren Natur in unzertrennlicher Verbindung steht; welche gewaltigen Kräfte und Wirkungen sich in ihr erzeugen, dos wird euch noch späterhin begreiflich werden. Ohne die Luft kann auf der Erde kein Leben sortbcstchn, keine Pflanze wachsen.
Selbst bis zum Abgrunde des Meeres, von seiner Oberfläche, sind Lusttheile verbreitet und alle Thiere in ihm würden nach Minuten sterben, wenn

